SV DJK Schlichthorst

1.Damen bringen wichtigen Auswärtspunkt aus Friedrichsfehn mit

Am gestrigen Sonntag mussten unsere Damen gegen eine Mannschaft antreten die sehr gut in die neue Saison gestartet war, mit 3 Siegen und 2 Remis gegen Andervenne und Meppen II sowie nur einer Niederlage gegen BW Hollage. Wir waren also gewarnt.

Dann kam noch dazu das Friedrichsfehn alles an Bord hatte, was bei uns etwas anders aussah. Mehrere Spielerinnen waren verletzt, unabkömmlich aus beruflichen Gründen oder zwar einsatzfähig, aber mit Trainingsrückstand. Zudem mussten einige Spielerinnen trotz Erkältung oder leicht angeschlagen aufs Feld.

So jetzt aber genug gejammert ! Unsere Damen fanden in den ersten 20 Minuten nicht ins Spiel, waren zu weit von ihren Gegenspielerinnen entfernt und zeigten kaum Laufbereitschaft ohne Ball. So war es eine logische Folge das man schon in der 12.Spielminute das 1:0 kassierte und danach froh sein musste nicht noch einen weiteren Gegentreffer zu bekommen.

Ab Mitte der 1.Halbzeit wurde es dann besser, wir konnten den Gegner früher stören und kamen so zu immer mehr Ballbesitz. Allerdings gelang es uns nicht häufig gute Torchancen herauszuspielen, da wir oft zu überhastet zum Abschluss kamen oder der letzte Pass schlecht gespielt wurde. So ging es mit einem 1:0-Rückstand in die Halbzeitpause, wo wir dann die ersten Minuten vom Spiel abhakten und da weitermachen wollten wo wir in den letzten 25 Minuten aufgehört haben.

In der 2.Halbzeit gelang es uns dann auch an die gute Phase anzuknüpfen und so wurden wir auch mit dem 1:1 durch Pia belohnt. Der Jubel war groß und zack eine Minute später – vielleicht einige noch am Jubeln – macht Friederichsfehn die 2:1 Führung. Ärgerlich! Ärgerlich!  Aber so ist es halt in diesem Jahr in der Liga, fast jede Unaufmerksamkeit wird sofort bestraft.

Die Mannschaft zeigte aber wiederum ihre tolle Moral und gab nicht eine Sekunde auf, man spürte förmlich das unsere Truppe an einen weiteren Treffer glaubte. Wir spielten dann in der Folgezeit etwas mehr Risiko, hatten erst Glück bei einem Pfostentreffer von Friedrichsfehn, wurden aber in der 87. Minute mit dem Ausgleichstreffer – wiederum durch Pia – belohnt.

Heute hat unsere Mannschaft wieder mal alles aus sich herausgeholt, großes Kompliment. Kriegen wir in Zukunft unsere anfängliche Lethargie in den Griff und vermeiden dann auch noch die kleinen Unkonzentriertheiten im Spiel ist auch noch mehr drin.